Vegane Kosmetik – verwöhnen mit Werten

Vegane Kosmetikprodukte haben einen Lauf. Der Trend spiegelt sich auch auf der diesjährige Vivaness wieder. Mehr als 100 der knapp 260 Aussteller haben nach Angaben des Magazins “stern” vegane Produkte im Sortiment.

Aus unserer Sicht ist das mehr als logisch. Denn wer sich vegan ernährt, möchte konsequenter Weise auch auf der Haut keine tierischen Bestandteile tragen. Für die meisten Veganer ist deshalb der Verzicht auf Tierprodukte nicht nur eine Ernährungsfrage, sondern eine Lebenseinstellung.

Wie ticken Veganer eigentlich?

Ähnlich wie inzwischen viele Restaurants mindestens ein bis zwei vegane Alternativen auf der Speisekarte haben, werden auch Kosmetikerinnen zunehmend nach veganen Behandlungen gefragt. Doch woran erkennt eine Kosmetikerin gute, vegane Kosmetik? Welche Vegan-Label gibt es im Kosmetikbereich? Und wie ticken Veganer eigentlich?

BEAUTY-Forum (Fachzeitschrift für professionelle Kosmetik) hat diese Fragen aufgegriffen und das hautTATSACHEN-Team für einen Fachartikel zu diesem Thema angefragt. *freu*, denn für hautTATSACHEN spielt das Thema tagtäglich eine wichtige Rolle. Nicht nur, weil unsere Pflegende Gesichtscreme aus Überzeugung vegan ist, sondern auch weil die Mehrzahl unsers Teams tatsächlich vegetarisch oder vegan lebt.

Wir haben also mit großem Enthusiasmus recherchiert, um die Fragen rund um vegane Kosmetik zu beantworten. Dabei herausgekommen ist der Artikel „Vegane Kosmetik – verwöhnen mit Werten”.

Wie schon bei unserer letzten Kooperation hat Beauty Forum uns den schön gelayouteten Originalartikel zur Verfügung gestellt – vielen Dank!

Im Anschluss an den Originalbeitrag findet ihr noch einen Zusatz-Abschnitt. Darin haben wir uns gefragt haben, ob es sich beim Vegan-Trend um ein Stohfeuer oder tatsächlich einen gesellschaftlichen Wandel handelt.

Übrigens: Wem es zu mühsam ist, den Text hier im Beitrag zu lesen, kann auch das PDF öffnen:

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Vegane Kosmetik ist ein TRend und wird auch zunehmend in Kosmetikstudios nachgefragt.

Vegan-Trend: Strohfeuer oder Gesellschaftswandel?

Keine Buchhandlung ohne vegane Kochbücher, vegane Modelabel, die wie Pilze aus dem Boden sprießen und Hollywoodstars, die den veganen Lifestyle zelebrieren. So mancher „Nicht-Veganer“ ist genervt und hofft, dass der „Veggie-Boom“ möglichst bald ein Ende findet.

Doch auch wenn es viele „Me-too-Veganer“ gibt, scheint sich der Trend zu einer Bewegung auszuweiten. Nach Angaben des VEBU ernähren sich in Deutschland rund eine Million Menschen vegan und laut Schätzungen kommen täglich 200 Veganer dazu. Dieser Zuwachs macht sich auch wirtschaftlich bemerkbar: Laut Analyse des IFH Köln erzielten Veggie-Produkte im Jahr 2015 einen Umsatz von 454 Millionen Euro.

Insbesondere junge Menschen interessieren sich für vegane Alternativen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die ersten rein veganen Kosmetikstudios in größeren Städten mit hohem Studentenanteil eröffneten. Doch auch außerhalb urbaner Zentren wecken tierfreie Angebote Interesse und können (Neu-)Kunden anlocken. Für ein veganes Schnupperangebot muss nicht gleich das ganze Studio in einen veganen Tempel verwandelt werden – ein- oder zwei veganen Beauty-Behandlung im Programm genügen für einen Testlauf. Schließlich werden auch in Restaurants vegane Alternativgerichte gerne mal von „Nicht-Veganern“ bestellt, denn Genuss mit gutem Gewissen sorgt für doppelte Freude!

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