Skin Food: Tomaten

Es gibt sie in Rot, Orange und Gelb, aber auch in Grün, Blau, Violett oder sogar Schwarz. Die ausgiebigen Sonnenbäder der letzten Wochen haben ihnen sichtlich gut getan, sodass sie jetzt viel Gutes für unsere Haut tun können. Wie du bestimmt schon geahnt hast, ist der heutige Beitrag jener Beere gewidmet, von der jeder Deutsche im Durchschnitt 22 kg pro Jahr verspeist: Der Tomate. Seine Beliebtheit verdankt das Nachtschattengewächs natürlich seinem Geschmack – aber auch seiner enormen Vielseitigkeit. Denn egal ob als Soße, Salat, Suppe, Saft, Pizzabelag oder Ketchup – irgendetwas mit Tomate findet sich in nahezu jeder Küche und lässt sich unkompliziert zu einer leckeren Mahlzeit verarbeiten. Im Gegensatz zu vielen anderen “Schnell-und-einfach-Gerichten” ist die Tomate dabei auch noch richtig gesund. Das im Körper als zellschützendes Antioxidans wirkende Pigment Lycopin wird durch Zerkleinern und Erhitzen besser aufgeschlossen und ist deshalb in Dosentomaten oder Tomatenmark in größeren Mengen enthalten, als in frischen Tomaten4. Was den Vitaminanteil angeht, sind natürlich frische Tomaten unschlagbar.

Warum Tomaten es in unsere Kategorie Skin Food geschafft haben, zeigt euch die folgende Infografik:

 

Tomaten

 

Tipps und Fakten rund um die Tomate:

  • Tomaten sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, weil sie sonst an Geschmack verlieren, weich werden und weniger lang haltbar sind. Bei Temperaturen zwischen 13 und 18 Grad bleiben Tomaten bis zu 14 Tage lang frisch. Vitamine und Mineralstoffe bleiben dabei nahezu erhalten.
  • Tomaten nicht neben anderem Obst und Gemüse lagern. Denn Tomaten scheiden Ethen aus, was den Stoffwechsel benachbarter Früchte beschleunigt.
  • Optimaler Weise sollte man Tomaten nicht schälen, weil ihre Haut – ähnlich wie bei Äpfeln – besonders viele gesunde Inhaltsstoffe enthält.
  • Kraut, Stielansatz und grüne Teile der Tomate, ebenso wie sehr unreife Früchte, enthalten die leicht giftige Substanz Solanin, die zu Übelkeit und Erbrechen führen kann. Als Erwachsener müsste man etwa 3 Kilogramm unreife Tomaten essen, um eine tödliche Dosis von 400 Milligramm Solanin aufzunehmen.5
  • Weltweit gibt es mehr als 3100 registrierte Tomatensorten und jährlich kommen neue hinzu.
  • Um die langen Transportwege aus dem Süden unbeschädigt zu überstehen, wurden sogenannte “Anti-Matsch-Tomaten” gezüchtet. Dies ging leider zulasten des Geschmacks. Heute konzentrieren sich wieder viele Ökobauern auf alte Tomatensorten, bei denen Geschmack und Nährstoffgehalt im Vordergrund stehen. Über Samentauschbörsen könne auch Hobbygärtner an aromatische Sorten wie “Black Krim”, “Froschkönigs Goldkugel” oder “Green Zebra” kommen.

 

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